Wohnkosten steigen weiter: Dresden und Berlin zählen zu den teuersten Städten
Immobilienpreise in 19 Großstädten ziehen größtenteils an
Der Wohnungsmarkt in Deutschlands größten Städten bleibt angespannt. Käufer von Eigentumswohnungen müssen im Schnitt 1,64 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr, das entspricht 4.211,71 Euro pro Quadratmeter. Auch die Mietpreise legten leicht zu: Aktuell werden im Durchschnitt 13,62 Euro pro Quadratmeter verlangt, ein Plus von 0,87 Prozent gegenüber der Vorjahreswoche.
In 13 der 19 untersuchten Städte stiegen die Angebotspreise weiter an. Nur in wenigen Ballungsräumen kam es zu Preisrückgängen: In Duisburg, Dortmund und Frankfurt am Main sanken die Angebotspreise zwischen 3,56 und 5,24 Prozent.
Regionale Unterschiede prägen das Bild
Besonders kräftige Zuwächse verzeichnen einzelne Städte. Am deutlichsten erhöhte sich der Quadratmeterpreis in Dresden, gefolgt von Berlin und Bonn. Aktuelle Angebotswerte und Veränderungsraten im Überblick:
- Dresden: 4.059,50 Euro/m², plus 7,03 Prozent
- Berlin: 4.946,74 Euro/m², plus 6,89 Prozent
- Bonn: 4.682,36 Euro/m², plus 5,77 Prozent
- Frankfurt am Main: 5.732,11 Euro/m² (Rückgang 3,56 bis 5,24 Prozent in der Region)
- München: 7.451,62 Euro/m²
- Hamburg: 5.455,41 Euro/m²
- Stuttgart: 5.170,21 Euro/m²
- Weitere Werte reichen von Duisburg mit 2.397,93 Euro/m² bis Bielefeld mit 3.373,50 Euro/m²
Mietpreise zeigen geteilte Entwicklung
Bei den Mieten ist das Bild uneinheitlich. In Städten wie Bochum, Nürnberg und Dortmund stiegen die Angebotspreise für Mietwohnungen innerhalb eines Jahres deutlich. Beispiele:
- Bochum: 9,97 Euro/m², Anstieg rund 7,67 Prozent
- Nürnberg: 14,51 Euro/m², plus etwa 4,67 Prozent
- Dortmund: 10,39 Euro/m², plus rund 4,61 Prozent
Dagegen verzeichnen Metropolen wie Berlin, Hamburg und München Rückgänge bei den Mietangeboten. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise liegen derzeit bei 15,87 Euro in Berlin, 16,52 Euro in Hamburg und 23,02 Euro in München, jeweils mit Rückgängen zwischen rund 1,7 und 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die anhaltende Dynamik auf dem deutschen Wohnungsmarkt: Während Käufer in vielen Städten höhere Summen aufrufen müssen, bleibt die Mietentwicklung regional unterschiedlich. Marktbeobachter sehen darin Hinweise auf anhaltende Knappheit in attraktiven Lagen und auf lokale Ausgleichsbewegungen, die von Angebot, Nachfrage und Finanzierungsbedingungen geprägt werden.

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